Brown, structured surface shows a uniform texture, appears wooden, without visible details or text in a simple, monochromatic context.
Zinkschicht
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Zinkschicht

Schicht, die sowohl passiven als auch aktiven Korrosionsschutz bietet; sie schützt das Grundmetall vor Feuchtigkeit und wirkt als Opferanode.

Korrosionsschutz durch Zinkbeschichtung

Ein feuerverzinkter Zaunpfosten, ein Wegbegrenzungsband oder ein technisches Stahlbauteil wird nicht durch Farbe geschützt, sondern durch die Zinkschicht. Für Planer und GaLaBau-Betriebe ist deshalb wichtig: Feuerverzinkung ist in erster Linie Korrosionsschutz und keine dekorativ gleichmäßige Sichtoberfläche. 

Beim Feuerverzinken wird Stahl in ein geschmolzenes Zinkbad bei etwa 450 °C getaucht. Nach dem Abtropfen bleibt eine Zinkschicht als Überzug zurück. Sie schützt das Grundmaterial passiv vor Feuchtigkeit und wirkt zusätzlich aktiv als Opferanode. Der darunterliegende Stahl bleibt geschützt, bis der Zink verbraucht beziehungsweise korrodiert ist. 

Für Ausschreibungen und technische Bewertungen kann die Schichtdicke relevant sein. Gartenmetall verweist auf eine Behandlung nach DIN EN ISO 1461 und nennt bei Materialdicken zwischen 3 und 6 mm eine Mindestüberzugsdicke von 55 µm, bei mehr als 6 mm Blechdicke 70 µm. 

Die Oberfläche muss dennoch richtig eingeordnet werden. Gartenmetall beschreibt Feuerverzinkung als langlebige, aber rein technische Oberfläche, deren Hauptzweck der Korrosionsschutz ist. Anforderungen an eine gleichmäßige Ästhetik der Oberfläche sind nicht definiert. 

Wenn ein Metallobjekt optisch besonders gleichmäßig wirken soll, ist eine zusätzliche oder alternative Farbbeschichtung zu prüfen. Bei verzinkten Oberflächen sollten außerdem Lagerung, Feuchtigkeit, Belüftung und möglicher Weißrost früh erklärt werden.

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