Werkstoffprüfung
Die Werkstoffprüfung ermittelt Eigenschaften und Belastungsgrenzen von Materialien zur Sicherstellung ihrer Eignung.
Qualität durch Analyse
Eine Werkstoffprüfung ist nicht bei jeder Anfrage erforderlich. Relevant wird sie, wenn Materialqualität, Oberfläche, Schweißverbindung, Korrosionsverhalten oder Ausschreibungsanforderungen nachvollziehbar dokumentiert werden müssen.
Bei Metallobjekten kann eine Werkstoffprüfung zum Beispiel Cortenstahl, Edelstahl, feuerverzinkten Stahl, beschichtete Oberflächen oder Schweißkonstruktionen betreffen. Entscheidend ist, welcher Nachweis im Projekt tatsächlich gefordert ist und wofür er benötigt wird.
Werkstoffprüfung ist kein pauschaler Standardbestandteil, sondern ein projektbezogener Prüf- oder Nachweisbaustein. Wenn Planer, Kommunen oder Auftraggeber bestimmte Prüfungen, Dokumentationen oder technische Nachweise benötigen, müssen diese früh in Ausschreibung, Anfrage und Bestellung geklärt werden.
Für die Abstimmung zählen Material, Einsatzort, Beanspruchung, Korrosionsschutz, Oberfläche, Schweißverbindung, Normanforderung und gewünschter Dokumentationsumfang. Ohne konkreten Prüfauftrag sollte keine allgemeine Aussage zur Materialqualität oder Oberflächenbewertung getroffen werden.