Wasserfall
Eine Funktion in einem Gartenbrunnen, bei der das Wasser über einen Rand oder eine Oberfläche fällt und einen sprudelnden Effekt erzeugt.
Das sprudelnde Element im Gartenbrunnen
Ein Wasserfall in einem gestalteten Außenraum ist meist kein natürlicher Bachlauf, sondern ein kontrollierter Wasseraustritt über Schütte, Wasserwand oder Kaskadenbecken. Entscheidend sind Wassermenge, Fallhöhe, Beckenvolumen, Geräusch, Spritzwasser und Pumpenleistung.
Bei Gartenmetall gehört der Wasserfall in den Bereich der Wasserobjekte. Er kann über Wasserwände, Wasserschütten, Wasserbecken oder Kaskadenbrunnen geplant werden. Das Zusammenspiel aus Einlauf, Pumpe, Überlauf, Wasserstand und Beckenvolumen bestimmt, ob das Wasser ruhig, gleichmäßig oder stärker fallend wirkt.
Ein Beispiel ist TRIBERG aus dem AQUA LINEA-System. Gartenmetall beschreibt TRIBERG als Kaskadenbrunnen mit 3-fach-Wasserbecken aus Cortenstahl mit Innenbeschichtung, inklusive Pumpe und hoher Wasserwand. Die Wasserwand ist einteilig verschweißt; die Grundfläche liegt bei etwa 2,40 m x 2,40 m.
Je stärker der Wasserfall ausgelegt wird, desto wichtiger werden Spritzwasser, Geräuschentwicklung, Pumpenleistung, Wasserverlust durch Verdunstung, mögliche Nachspeisung und Zugang zur Technik. Für die Planung zählen außerdem Standort, Wind, Beckenrand, Wasseraufbereitung, Reinigung und Winterpflege.