Hangbefestigung
Hangbefestigung stabilisiert geneigte Geländeabschnitte und schützt vor Erosion und Bodenabrutsch.
Sicherheit am Hang
Ein Hang im Außenraum braucht nicht nur eine optische Kante. Sobald Erde, Wege, Terrassen oder Pflanzflächen abgestützt werden müssen, wirken horizontale Bodendruckkräfte auf die Konstruktion. Genau deshalb ist Hangbefestigung ein GaLaBau-Thema mit technischer Relevanz: Material, Wandhöhe, Einbausituation, Drainage, Standsicherheit und Montage müssen zusammen betrachtet werden.
Für Gartenmetall ist Hangbefestigung eng mit Erdstützwänden, TERRA PALA und MAURESTA verbunden. Bei TERRA PALA beschreibt Gartenmetall einfache Platten aus Cortenstahl als tragende Erdstützwände, deren Materialdicke von Wandhöhe, Erddruck und Nutzlast abhängt. Für jede Anwendung ist ein statischer Nachweis der Standfestigkeit bauseitig erforderlich. Die Platten können im Boden beispielsweise mit Einkornbeton verankert werden.
Gartenmetall zeigt außerdem, dass bei höheren oder komplexeren Situationen eine Verblendung vorhandener L-Steine, Winkelstützen oder Mauerscheiben über MAURESTA sinnvoll sein kann. Das MAURESTA-System wird als Alternative zu massiven Erdstützwänden beschrieben: Die statische Funktion übernimmt der Betonbauteil, die Metallverblendung erzeugt die gewünschte Optik aus Cortenstahl oder Edelstahl. Vorteile sind unter anderem einfache Logistik, Maßanfertigung nach Aufmaß, Hinterlüftungsabstand und keine sichtbaren Schrauben von vorne.
Bei Cortenstahl ist zusätzlich Staunässe zu vermeiden. Erdberührte oder dauerhaft feuchte Bereiche brauchen konstruktive Maßnahmen wie geeignete Hinterfüllung, Drainage oder Abstand. Eine Hangbefestigung aus Metall ist daher keine rein gestalterische Lösung, sondern eine technische Entscheidung.