Braune, strukturiere Oberfläche zeigt eine gleichmäßige Textur, wirkt hölzern, ohne sichtbare Details oder Text in einem einfachen, einfarbigen Kontext.
Passiver Korrosionsschutz

Passiver Korrosionsschutz

Schutz des Metalls durch die Barrierewirkung der Zinkschicht gegen Feuchtigkeit.

Langlebigkeit durch Zinkschutz

Passiver Korrosionsschutz wird wichtig, wenn ein Metallobjekt dauerhaft im Außenraum steht und Feuchtigkeit, Schmutz, Streusalz, Bewitterung oder mechanischer Nutzung ausgesetzt ist. Dann entscheidet nicht nur das Grundmaterial, sondern auch die schützende Oberfläche über Pflegeaufwand, Lebensdauer und optische Entwicklung. 

Passiver Korrosionsschutz arbeitet vor allem über Barrieren. Eine Beschichtung, eine Zinkschicht, die Passivschicht bei Edelstahl oder die Sperrschicht bei Cortenstahl trennt das Metall ganz oder teilweise von korrosionsfördernden Einflüssen. 

Bei feuerverzinktem Stahl schützt die Zinkschicht das Grundmaterial passiv vor Feuchtigkeit. Gleichzeitig wirkt sie aktiv als Opferanode. Feuerverzinkung ist deshalb vor allem eine technische Oberfläche, deren Hauptzweck der Korrosionsschutz ist. 

Bei Cortenstahl bildet sich unter Witterungseinfluss eine charakteristische Edelrostoberfläche mit schützender Sperrschicht. Bei Edelstahl entsteht der Schutz durch die Passivschicht auf der Oberfläche. Farbbeschichtungen wirken dagegen als zusätzliche Barriere und können zugleich gestalterische Anforderungen erfüllen. 

Für die Planung ist entscheidend, welches Schutzprinzip zum Objekt passt: technische Feuerverzinkung, farbige Beschichtung, Edelstahloberfläche oder Cortenstahl mit sich entwickelnder Patina. Passiver Korrosionsschutz ist damit ein wichtiger Teil der Materialentscheidung für Metallobjekte im Außenraum.

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