Pool umgeben von Glaswänden, eingebettet in einem modernen Garten, mit Liegestühlen und Sonnenschirm auf Holzdielen, umgeben von üppigem Grün und Büschen.
Betonierte Sitzstufen führen durch einen gepflasterten Außenbereich mit angrenzendem Grünstreifen und Bäumen. Im Hintergrund stehen Gebäude und Zäune, die die Anlage umranden.
Terrasse mit Tisch und vier Stühlen, dekoriert mit Pflanzen in weißen Töpfen, umgeben von gepflegtem Rasen und Pflanzen, schafft eine gemütliche Outdoor-Atmosphäre im Gartenbereich.

Erdstützwand TERRA PALA

für Stabilität und Sicherheit im Gelände

In vielen Gärten stehen die Bauherren vor der Herausforderung, unterschiedliche Höhen im Gelände oder an der Terrasse optisch ansprechend abzufangen. Das kann durch reine Bodenmodellierung gelingen, häufig sind aber zusätzlich Mauern nötig, um Geländesprünge zu überbrücken. Im Vergleich zu massiven Beton- oder Steinmauern verleihen Erdstützwände aus Metall dem Garten einen modernen Charakter. Sie benötigen wesentlich weniger Einbaufläche und können unkompliziert vor Ort verschraubt und im Erdreich verankert werden. Durch das geringere Gewicht der Metallstützwand kann in vielen Fällen bei der Montage auf schweres Gerät verzichtet werden. Das spart Geld und verhindert eine unnötige Bodenverdichtung im restlichen Garten.

Eine besonders stabile Lösung präsentieren wir Ihnen mit unserem Erdstützwand-System TERRA PALA. Die hochwertigen Metallelemente aus Cortenstahl, Edelstahl oder feuerverzinktem Stahl sind so konstruiert, dass sie Höhenunterschiede bis 100 cm ausgleichen können und dabei die Böschungskräfte aufnehmen.

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen folgenden Typen der Metallstützwände:

  • Typ L-Profil "KLASSISCH": mit scharfer Abschlusskante und hoher Materialstärke
  • Typ C-Profil "MASSIV": runde Kante und geringere Materialstärke
  • Typ C-Profil "LIGHT": speziell für den Dachgarten mit geringerem Eigengewicht
  • Typ I-Profil: einfach, günstig, aber mehr Montageaufwand

Je nach Konstruktion, Bodenmechanik, Belastung und Einbausituation empfehlen wir bei höheren Erdstützwänden über 60 cm die Verwendung von Mauerscheiben bzw. L-Steinen, die dann mit Cortenstahl oder Edelstahl verkleidet werden. Die Mauerverblendung führen wir unter dem Namen MAURESTA.

Montage- und Wartungsanleitung ERDE
Ausschreibung Erdstützwand TERRA PALA
Technische Produktinfo TERRA PALA

TERRA PALA Erdstützwände

Technischer Aufbau der Erdstützwand TERRA PALA

Die Metallstützwände müssen bereits bei der Gartengestaltung eingeplant werden. Zur Befestigung werden sie im Frostschutzkies mittels Flachankern oder im Betonfundament per Dübel sicher fixiert. Um Staunässe hinter der Wand zu vermeiden, raten wir dazu, eine Noppenfolie oder Vlies auf der Rückseite einzubauen. Hilfreich ist auch ein Drainagerohr, das für gute Entwässerung sorgt. Zuletzt sollte kapillarbrechendes Füllmaterial wie Moränenkies hinterfüttert werden, bevor die Erdstützwand mit Erdreich hinterfüllt wird.

Metallisches Bauteil mit Flanschen, Schrauben, Ösen, dient Verankerung und Verbindung mehrerer Elemente, beschriftete Optionen und technische Details zur Stabilität und Montage in industriellem oder baulichem Kontext.
Technischer Aufbau der Erdstützwand TERRA PALA

Aufbau und Technik der Erdstützwände

Unterschiedliche Profile

Die Erdstützwand aus Metall wird so stabil ausgeführt, dass die Konstruktion die anliegenden Hang- und Böschungskräfte aufnehmen kann. Abhängig von der Einbausituation sind für die Metallstützwände Materialstärken von 3 mm bis über 12 mm notwendig. Grundsätzlich können die Konstruktionen in die drei Typen L-Profil, C-Profil und I-Profil unterteilt werden. Zu allen Profilen gibt es auch die passenden Ecken und Rundungselemente.

Erdstützwand L-Profil

mit scharfer Abschlusskante und hoher Materialstärke

Erdstützwand C-Profil

runde Kante und geringere Materialstärke im Vergleich zum klassischen L-Profil

L-Profil, Technik
L-Profil, Aufbau Gerade
L-Profil, Aufbau Ecke
C-Profil, Technik
C-Profil, Aufbau Gerade
C-Profil, Aufbau Ecke

Erdstützwand C-Profil Light

Speziell für den Dachgarten mit geringerem Eigengewicht und reduzierten Traglasten. Die Basiskonstruktion erfolgt mit leichtem Aluminium 3 mm. Nach Montageabschluss wird die Konstruktion mit nahtlos steckbaren Verkleidungsblechen kaschiert, so dass eine optisch massive Wand entsteht. Schrauben sind dabei von vorne nicht sichtbar. Wichtig: Dieser Typ hat keine Stützfunktion, ist also nicht im Gelände und nur für leichte Substrate geeignet.

Erdstützwand I-Profil

einfach und günstig Metallstützwand, aber mehr Montageaufwand. Entweder als einfach Platte aus Stahl oder mit Befestigungslasche zum Anschrauben an Abschlusskanten von vorhandenen Mauern, L-Steinen oder Mauerscheiben.

C-Profil Light, Technik
C-Profil Light, Aufbau Gerade
C-Profil Light, Aufbau Ecke
I-Profil, Technik
I-Profil, Aufbau gerade

Standsicherheit und Nachweis

Grundsätzlich gilt für alle Gartenobjekte: Der einbauende Betrieb muss die Standsicherheit der Metallstützwand gewährleisten und bei Bedarf auch nachweisen. Eine prüffähige Statik muss für jeden Einzelfall neu erstellt werden und erzeugt entsprechend Aufwand. Sichern Sie sich bei der Angebotserstellung bereits ab: Bieten Sie immer so an, dass – falls eine prüffähige Statik gefordert wird – die Aufwendungen dafür auch separat abgerechnet werden können.

Alternative Systeme

Oft bietet sich als kostengünstige Alternative zu den massiven Erdstützwänden ab Höhen von 60 cm der Einsatz von L-Winkelsteinen und Mauerscheiben an. Die montierten Betonelemente (L-Steine, Winkelsteine, Mauerscheiben etc.) werden dann abschließend mit dem Mauerverblendungssystem MAURESTA kostengünstig mit Cortenstahl- oder Edelstahlblechen so verblendet, dass der Eindruck einer massiven Metallwand entsteht. Zusätzlich zum Kostenvorteil sind die Betonelemente meist ab Lager lieferbar und vereinfachen die Logistik auf der Baustelle erheblich.

Beim Abfangen von unterschiedlichen Höhen bieten wir vier grundsätzlich unterschiedliche Systeme an. Je nach Situation kommen Sie mit einem der Systeme am besten zum Ziel. Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden.

  • TERRA PALA: Erdstützwand massiv aus Metall
  • MAURESTA: Mauerverblendung aus Metall, z.B. von L-Steinen oder Mauerscheiben im Rahmen einer Mauerrenovierung
  • TERRESTA: Pflanzgefäß-System als Überbrückung unterschiedlicher Höhen
  • EASY-LINER: Wegbegrenzungsbänder

Einen Vergleich der vier Gartenmetall-Systeme® finden Sie hier:
VERGLEICH ERDSTÜTZWÄNDE UND HOCHBEETE

Häufige Fragen zu TERRA PALA Erdstützwänden aus Metall

Eine Erdstützwand wird benötigt, wenn ein Geländesprung nicht nur eingefasst, sondern tatsächlich gegen seitlichen Erddruck abgestützt werden muss. Typische Anwendungen sind Terrassierungen, Böschungen, erhöhte Pflanzbereiche oder Übergänge zwischen unterschiedlich hohen Garten- und Wegeflächen.

Eine einfache Beeteinfassung erfüllt diese statische Aufgabe nicht. Bei TERRA PALA werden Konstruktion, Versteifungen und Befestigung deshalb auf die Belastung durch das angrenzende Erdreich ausgelegt.

Welche Wandhöhe technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt von Bodenmechanik, Belastung, Fundamentierung und Wandverlauf ab. TERRA PALA wird vor allem für Geländesprünge bis etwa einen Meter eingesetzt.

Beim klassischen L-Profil empfiehlt Gartenmetall je nach Materialstärke und Einbaubedingungen Höhen bis etwa 900 mm, beim C-Profil bis etwa 800 mm. Bei größeren Höhen oder hohen Lasten kann eine tragende Konstruktion aus L-Steinen oder Mauerscheiben mit einer anschließenden MAURESTA-Metallverblendung die wirtschaftlichere Lösung sein.

Das L-Profil besitzt eine scharfe obere Abschlusskante und wird mit vergleichsweise hoher Materialstärke ausgeführt. Das C-Profil erhält oben eine zusätzliche Abkantung. Dadurch kann bei entsprechender Konstruktion mit geringerer Materialstärke gearbeitet werden.

Beim I-Profil handelt es sich um eine massive Stahlplatte. Diese Ausführung ist konstruktiv einfach, verlangt auf der Baustelle jedoch mehr Aufwand bei Verankerung und Verbindung. Welche Profilform geeignet ist, sollte deshalb nicht allein nach der sichtbaren Kante entschieden werden, sondern nach Höhe, Belastung, Untergrund und Montagekonzept.

Je nach Ausführung sind TERRA PALA Erdstützwände in Cortenstahl, Edelstahl, farbbeschichtetem Edelstahl oder feuerverzinktem Stahl möglich.

Cortenstahl wird häufig gewählt, wenn die rostbraune Patina Teil der Gestaltung sein soll. Edelstahl erzeugt eine zurückhaltendere Metalloberfläche. Farbbeschichtete Ausführungen lassen sich beispielsweise auf Fassaden, Beläge oder andere Bauteile abstimmen. Feuerverzinkter Stahl ist vor allem eine technisch geprägte Korrosionsschutzlösung.

Für die Materialentscheidung sollten neben der Optik auch Einbausituation, Wasserführung und die späteren Anforderungen an die Oberfläche berücksichtigt werden.

Eine Erdstützwand kann nur so stabil sein wie der Untergrund, über den ihre Kräfte abgetragen werden. Deshalb muss die Gründung bereits bei der Planung berücksichtigt werden.

Je nach Ausführung können TERRA PALA Elemente beispielsweise mit Flachankern im geeigneten Frostschutzaufbau befestigt oder auf einem Betonfundament verdübelt werden. Welche Fundamentierung erforderlich ist, hängt von den Bodenverhältnissen, der Wandhöhe und den auftretenden Lasten ab und muss für das konkrete Bauvorhaben beurteilt werden.

Wasser sollte sich nicht dauerhaft hinter der Stützwand sammeln. Gartenmetall empfiehlt deshalb einen Aufbau, bei dem die Metallwand unter anderem durch Noppenfolie beziehungsweise Vlies geschützt und die Hinterfüllung entwässert wird.

Je nach Einbausituation gehören dazu drainierendes, kapillarbrechendes Material sowie ein Drainagerohr. Diese Bauteile sind kein nebensächliches Detail: Wasserdruck und dauerhaft feuchte Kontaktbereiche können die Beanspruchung der Konstruktion deutlich verändern.

Die Standsicherheit muss durch den einbauenden Betrieb gewährleistet werden. Ob zusätzlich ein prüffähiger statischer Nachweis verlangt wird, hängt vom Bauvorhaben und den Anforderungen des Bauherrn beziehungsweise der Planung ab.

Eine solche Statik kann nicht pauschal für jede TERRA PALA Wand erstellt werden. Bodenmechanik, Wandhöhe, Nutzlasten, Fundamentierung und weitere Randbedingungen unterscheiden sich von Projekt zu Projekt. Wird ein prüffähiger Nachweis benötigt, sollte dieser deshalb bereits in Ausschreibung und Kalkulation berücksichtigt werden.

Ja. TERRA PALA ist nicht auf geradlinige Standardwände beschränkt. Innen- und Außenecken, Sonderwinkel, Rundungen, Steigungen und projektspezifische Geometrien können bei der Planung berücksichtigt werden.

Bei L- und C-Profilen sind einzelne Elemente bis knapp drei Meter Länge möglich. Längere Wandzüge werden aus mehreren Elementen aufgebaut. Für eine genaue Auslegung sind ein Grundriss, eine Skizze oder ein Ausführungsplan besonders hilfreich.

Bei größeren Höhen oder hohen statischen Anforderungen ist es nicht immer wirtschaftlich, die gesamte Stützfunktion über massive Metallplatten herzustellen.

In solchen Fällen können zunächst geeignete L-Steine oder Mauerscheiben die statische Aufgabe übernehmen. Anschließend werden sie mit dem MAURESTA-System aus Cortenstahl oder Edelstahl verkleidet. So bleiben Tragkonstruktion und sichtbare Metalloberfläche konstruktiv voneinander getrennt.

Diese Variante sollte insbesondere bei Wandhöhen ab etwa 600 mm als Alternative mitgeprüft werden.

Für eine belastbare Auslegung sind vor allem Wandhöhe, Gesamtlänge, Wandverlauf sowie die Position von Ecken, Rundungen und Anschlüssen relevant. Hinzu kommen gewünschtes Material und Oberfläche sowie Informationen zu Untergrund, Fundamentierung und angrenzenden Belastungen.

Am hilfreichsten ist eine Skizze, ein Grundriss oder ein vorhandener Ausführungsplan. Damit kann Gartenmetall prüfen, welche Profilform und Konstruktion für das Projekt technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

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