Korrosionsbeständigkeit
Die Widerstandsfähigkeit eines Materials gegen Rost und andere schädliche Einflüsse. Edelstahl und lackiertes Metall zeichnen sich durch eine hohe Korrosionsbeständigkeit aus.
Schutz vor Rost und Schädigung
Korrosionsbeständigkeit beschreibt, wie widerstandsfähig ein Metall gegenüber Feuchtigkeit, Sauerstoff, Salzen, Reinigungsmitteln und anderen Umgebungseinflüssen ist. Bei Gartenobjekten und Stadtmöbeln reicht die reine Materialangabe jedoch nicht aus. Entscheidend ist, ob Werkstoff, Konstruktion, Oberfläche und Nutzung zusammenpassen.
Edelstahl rostfrei schützt sich über eine dünne Passivschicht, die sich unter Sauerstoffeinfluss selbst erneuern kann. Ablagerungen sollten trotzdem regelmäßig entfernt werden, da sie die Korrosionsbeständigkeit beeinträchtigen können. Für Wasserobjekte wird häufig V4A-Edelstahl eingesetzt, weil er widerstandsfähiger gegen Chloride, Säuren und Schwefeldioxid ist als V2A.
Bei Cortenstahl entsteht die Schutzwirkung durch Bewitterung und die Ausbildung der Edelrost-Patina. Dafür braucht der Werkstoff den Wechsel zwischen Feuchtigkeit und Trocknung. Dauerhafte Staunässe kann die Schutzwirkung einschränken. Feuerverzinkter Stahl wird durch eine Zinkschicht geschützt, die als Barriere wirkt und zugleich als Opferanode dient.
Korrosionsbeständigkeit ist deshalb immer eine Planungsfrage. Standort, Wasserführung, Pflege, Materialwahl und konstruktive Details entscheiden darüber, wie dauerhaft ein Metallobjekt im Außenraum funktioniert.